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liebe katze, ich beneide dich, du bist kein bisschen verkatert, so wie ich.

(das soll kein blödes spiel mit den wörtern katze und kater sein, auch wenn es sich so anhört. aber ich beneide meine quietschfidele katze gerade. mir ist natürlich übel.)
5.5.07 11:27


verlesen

"suche sexuelle belästigung."
5.5.07 11:39


Ich gehe mehrmals schritte zurück. Niemals hinüber. Ist nicht wahr. Du auch. Leute, dieser Satz. Es macht mich komischerweise nicht fertig, dass ich mich immer wegdrehen muss. Ich versteh natürlich wieso die Unfähigkeit da war. Freue mich aber gleichzeitig dass es nicht bei allen so ist. Ich kann reden. Ich kann es ja. Na und, wenn ich keine Lust habe. Ich habe Lust dich alleine zu treffen, aber ich habe keine Lust mich zu dir und deinen freunden zu stellen. Hallo zu sagen, zu zittern, wie ein rochen. (Erbrochen) (Erb-rochen) nein, nicht geerbt. Angeeignet. Verlernt, gelernt, verlernt. Ich habe nicht das Gefühl dass ich keine Konversationen führen kann. Also. Ich ja. Ein Blick. Kein Wort. Ein die Beine in die Hand nehmen, und ein nahes stolpern. Beinahe. Ist es ein Stolpern wegzurennen? Ich weiß nicht. das erste mal war es besser so. das 2te mal nicht. das dritte mal war.. nun ja, es ging nicht besser. Heute war es, ja.. notwendig. Die Unfähigkeit hat mich gefressen. Soll’s halt sein. Hallo, ich stelle mich kurz zu euch. Na ja, dann gehe ich, und sage, „Hey, ich stell mich wieder nach hinten, wo ich dann alleine herum stehe, schließlich bin ich alleine hier, und bin unfähig es auszuhalten hier bei euch zu sein.“ Na ja. Lernprozess. Hab ich angst dass ihr meine haare nicht mögt? Eher angst dass man mich an meiner Haarfarbe schnell erkennt. Ich binde sie jetzt doch immer zusammen. Da erkennt man mich nicht. Du bist doof. Ich auch. Ich weiß in welches Muster ich verfalle, wenn ich das erste Wort mit dir wechsle. Einmal ging es. Relativ gut. Der Rest war’s nicht. Ich weiß wie ich mädchenhaft bescheuert herum stehe, grinse wie ein Idiot, weil ich mir nicht anmerken lassen kann, dass ich die Situation unangenehm finde. Also, wieso dann erst gar nicht hingehen. Natürlich ist es dumm, wenn du mich schon gesehen hast. Weiß ich aber nicht. Ich habe dich jedenfalls kurz gesehen. Ich kenne diese Situation. Ich kenne das von irgendwo. Von September bis November. Dabei habe ich sonst nie ein Problem damit. Ich werde lernen auf Leute zuzugehen, und nicht nur dann authentisch sein, wenn ich die passive bin. Ist das überhaupt möglich, authentisch und generell passiv zu sein. Generell, weil es mir absurder weise noch nie in den Sinn kam, (lange nicht in den Sinn kam, eine gewisse Zeit), die initiative zu ergreifen. So als wäre das ein Ding der Unmöglichkeit. Ist es aber nicht. Darüber muss ich mir noch bewusster werden. Neue Option. Neue Möglichkeit. Nicht nur das gekannte ist möglich. Interessant, fast schon, dass ich in manchen Situationen alles verliere, meinen Kopf, meine Redegewandtheit, meine Wörter, meinen natürlichen willen (ist der weg-renn-wille auch natürlich?), mich selbst. Ich werfe alles weg, und bin nur noch ein..Eine hülle. Leer? Nein. Voll mit Panik. Voll von panischen Ängsten. Angst wovor? Vor, nun, das kann ich in diesen Momenten nicht genau definieren. Jetzt, nachdem ich zuhause bin, jetzt, würde ich sagen, dass es angst vor dem blamieren ist. Ich wollte einfach nicht. Ich wusste nicht wie ich damit umgehen soll, ich wusste gar nichts. Ich hatte mein Gehirn verloren. Ich finde es nervig. Dem muss ich doch entgegen gehen können. Oder angst vor dem blamieren. Nein, angst vor irgendetwas undefinierbarem? Vielleicht einfach angst vor mir selbst. Vor meiner Unfähigkeit. Ich bereue es nicht, da ich keine Wahl hatte. Nicht in diesem Moment. Es war kein, ich möchte da jetzt hin, ich will was sagen und präsent sein. Ich wollte nur weg. Sofort. Meine Gelassenheit ist entschwunden. Ja.., das ist sie.
5.5.07 16:19


es war so schön dort zu sein. aber ich wollte unsichtbar sein. ich wollte sie mir alle ansehen, diese menschen. aber ich wollte nicht grüßen. ich wollte mich nur freuen. ich wollte da sein, ohne gesehen zu werden. wieso hab ich solche angst vor mir? ich bin kommunikativ, und kann gut mit menschen reden, ich kann bloß nicht hallo sagen, kann bloß nicht das erste wort sagen. deshalb ist in mir wohl so unendlich viel angestaut. die trampeltiere sind laut und trampeln. ich mag das nicht. komisch. nein, verständlich. ich verstehe es. in dieser situation verlässt mich alles.
5.5.07 16:34


Ich stand auf, und ich habe diesen Tag als den meinigen auserkoren. Lächerlich, wenn, man bedenkt, aber es wurde auch Zeit. Im Gegensatz zu gestern, wo für gedanken dieser art kein platz war. Na und, das bier am abend, der sekt am Nachmittag, na und. Die ubahn, meine güte, die ubahn. Bahnen, die furcht bannte sich an. Und wie. Zu viele geischter. Zuviel röte. Zu klar. Die klarheit verschwunden, unter der hoffentlich nicht da gewesenen maske. Nein, keine maske. Peinlich, berührt. Von ALLEM. Nun, heute nicht. die früh ist da, um, was, um meine freunde anzurufen und den tag mit einer flasche sekt zu beginnen. Ja, ich könnte sie vom bahnhof abholen, denke ich. Sie sind der grund wieso ich wache, um diese uhrzeit. Ich machte mir etwas sorgen, so wie sie mich anriefen, von unserem lieblingskonzert, von einem der einigen, gellend, kreischend, speed. Nun. Ich bin zuhause. Ich hielt wache. Sitze nun, neben mir. „wieso bist du eigentlich wach, um halb sieben in der früh?“ ich bin glücklich dass ich nicht mit einem „ich kann doch nicht schlafen.“ Gewantwortet habe. Lächerlich. Ich bin wach, weil du mich angerufen hast, weil ihr euer geld ausgegeben habt und irgendwo auf einem feld verloren gegangen seid. Vorwurf. Meinerseits nicht. ich liebe euch doch. Trotzdem bin ich glücklich in sicherheit geblieben zu sein. Mein kopf dröhnt. Aber so soll er. Heute ist einer meiner tage. Es besteht keine gefahr. Den sekt trinke ich höchstens abends, weil eine flasche allein, macht mich nicht munterer. Und mit wem? Ich kann mich nicht entscheiden. Da ich niemanden wirklich treffen möchte, weiß ich es nicht. würde sich irgendwer bei mir melden, gerne. Aber mir fehlt die entscheidungskraft, die lust, einen von euch, für meinen tag auszuwählen. Generell verbringe ich die minuten auf meinem fensterbrett. Ich sehe mir leute an. Widerlich? Nein, ich habe mir schon genug geschichten ausgedacht wie ich mich verlieren könnte und enden kann. Ha, übertreibung. Trotzdem möchte ich lieber völlig alleine sein. Es erschwert mir alles zu viele um mich herum zu haben. Ich höre das knistern der katzen. Das knistern der futtersäcke. Ich denke an dosenbier, und freue mich auch nüchternheit. Ich werde mein gesamtes zimmer aufräumen. Gesamt. Wenn es hart auf hart kommt, ist die hälfte des zimmers dann weggeworfen. Ich kann nichts bei mir behalten. Muss mich lösen. Mein magen ist noch leer. Das ist gut. Besser. Ja, ich freue mich nicht auf eine große portion mahlzeit, um 12 uhr, wird gerufen. Kind, komm essen. Ja, nein. Ja, und dann. Nein. Mein magen hat das ausmaß eines ballons, eines riesigen mit den seltsamsten durchmessern. Stolz. Hilfe. Stolzierhilfe. Eine Krücke. Es ist seltsam wie viele tabletten und wässerchen man sich als alltagskrücke bereitlegen kann. Es ist unangenehm. Ich fühle mich am wohlsten mit meinen 13 flaschen sekt, in meinem kasten. Somit bin ich nie allein. Die menschen, gehen, vor mir. Sie schreien in ihre telefone. Ich fühle mich am wohlsten ohne telefon. Das internet ist das grauen. Guten tag, meine damen, das internet ist das grauen, meine herren. Tagebücher sind unnötig. Nein. Aber was tut man, wenn das geschriebene zu solch einer last wird. Wegwerfen? Jetzt schrieb ich mir 20 seiten von der seele, und soll sie wieder wegwerfen? In meinem falle, schrieb ich sie vom magen. Mein herz existiert, es klopft manchmal zu schnell. Soviel bekomme ich davon mit. Pure aufregung, ohne grund, mit grund, nur vergessen. Mein kopf ist angespannt. Mein gesicht lächelt, ich trinke gelassen weiter.

Sie reden. Laut. Sie haben ein gesprächssthema. Sind es a und b ist ihr gesprächsthema a und b. sie sind männlich und weiblich, sprechen sie über männliche und weibliche gewohnheiten. Ich sitze daneben. Meine kommentare erheitern. Irgendwen. Ich habe noch eine flasche. Es schmeckt. Ich fühle mich zuhause. Nicht lange, ich muss bald wieder gehen. Schließlich interessiert mich nichts. Ich lächle. Ja, ich wünsche euch viel spaß, kinder. Habt spaß, glück, und macht euch ruhig weiter sorgen über eure lästigen beziehungskrisen. Wenn ich mit alex zusammen bin, ist mein hauptthema alex. Ich plane mein ganzes leben und meinen tag nach ihm. Schön. Ich kümmere mich um ihn, und bin wütend wenn er sich nicht kümmert. Ich weine nächte lang, und weiß dass ich gar nicht weinen müsste. Wenn ich auf deine toilette gehe, klebt ein bild von mir auf der klospülung. Das macht nichts. Dachte ich. „das macht nichts.“ Ist mein synonym für spaß. Ich werfe irgendwas ein, weil ich jetzt worte über versaute situationen höre. Ich warte. Willst du noch rum. Natürlich. Ruhm. Ich warte. Komisch, dass mein hass so groß ist, komisch, dass menschen jahrelang über ein und das selbe reden können. Schlimmer noch, ist das das ein dieser oder eine jene. Ich warte. Ich suche irgendwas lustiges in meiner tasche, um das gespräch umzulenken. Es funktioniert. Es wird lustiger. Ich mache fotos. Mir bringen diese fotos wenig. Ich brauche keine erinnerungen an langweilige abende. Ich bin alleine. Vollkommen frei. Mir steht alles zu. Ich rieche den geruch, aus der küche. Ich will nicht. ich kenne diese nahrung schon zu gut, und um es nicht misszuverstehen, ich liebe nahrung, aber ich kann nicht. ich kann das dem magen nicht zutrauen.. Ich möchte einfach nur kein steak. Das kauen fällt mir schwer. Ich weiß dass ich mich schon sehlichst auf die letzte flasche freue. Alltagshelfer, handtaschenfreundin. Ich kann mich nur nicht entscheiden. Ich bin so unkommunikativ, so träge würde ich fast sagen, dass ich wenig worte hinausbringe. Ich habe mich trotzdem gefreut über die anrufe der verloren gegangenen. Weil ich sie so lieb habe. Es stört mich nicht dass sie meine hilfe benötigten, und ich aufgestanden bin. Aus diesem grund habe ich mein verhasstes telefon nicht abgedreht. Vielleicht ist es auch etwas, die zufriedenheit dass ich in sicherheit bin. Mein magen fängt an zu knurren, denke ich. Ich höre musik. Und denke an ehemalig beste freunde. Ich habe heute einen satz gelesen. Er besagt dass ich sowieso kein problem mit menschen habe, und mit freundschaften sowieso nicht. ja, ich habe mich auch immer über die anderen mädchen gewundert, die plötzlich viel ruhiger waren, ihrem aussehen nicht mehr soviel beigemessen haben. Wieso hat sie nicht mehr diese wunderbare frisur. Sie war wunderschön. Und jetzt. Guten tag, in der welt der strickwesten und schürzen, ballonkleider, tshirts. Ich bin einfach wieder 4 jahre zurück versetzt. Ich erinner mich an meine riesigen pullover. Kind, zieh dir doch was engeres an. Du siehst aus wie ein sack. Echt? Na gut. Ich glaube ich liebe es wie ein sack auszusehen. Schade dass ich den pullover vor lauter kurzen röcken und engen tshirts entsorgt habe. Meine stimme ist sehr kläglich und quietschig wenn ich versuche antworten zu geben. Ich habe auf nichts lust. Es gibt lamm, statt steak, oder lammsteak. Und kartoffeln. Du kannst auch tomaten mit pesto essen. Ich esse jeden tag pesto. Pesto mit nudeln. Parmesan mit pesto und nudeln. Pesto mit reis. Sauce mit beilage. Thunfisch mit ei. Ihgitt. Und zitronensaft. Ich habe mich dem zitronensaft ergeben. ich sitze in einem cafe. Ich trinke bier. Ich sehe mir dieses plattencover an. Es hat was. Es hat nichts, und doch. Ich höre schritte hinter mir. Unaushaltbar. Schritte hinter mir. Hör auf. Mein magen. Knurrt. Ich gehe aufs fensterbrett. „Ein licht am ende des darkrooms“. Danke.
17.5.07 12:29


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