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Ich gehe mehrmals schritte zurück. Niemals hinüber. Ist nicht wahr. Du auch. Leute, dieser Satz. Es macht mich komischerweise nicht fertig, dass ich mich immer wegdrehen muss. Ich versteh natürlich wieso die Unfähigkeit da war. Freue mich aber gleichzeitig dass es nicht bei allen so ist. Ich kann reden. Ich kann es ja. Na und, wenn ich keine Lust habe. Ich habe Lust dich alleine zu treffen, aber ich habe keine Lust mich zu dir und deinen freunden zu stellen. Hallo zu sagen, zu zittern, wie ein rochen. (Erbrochen) (Erb-rochen) nein, nicht geerbt. Angeeignet. Verlernt, gelernt, verlernt. Ich habe nicht das Gefühl dass ich keine Konversationen führen kann. Also. Ich ja. Ein Blick. Kein Wort. Ein die Beine in die Hand nehmen, und ein nahes stolpern. Beinahe. Ist es ein Stolpern wegzurennen? Ich weiß nicht. das erste mal war es besser so. das 2te mal nicht. das dritte mal war.. nun ja, es ging nicht besser. Heute war es, ja.. notwendig. Die Unfähigkeit hat mich gefressen. Soll’s halt sein. Hallo, ich stelle mich kurz zu euch. Na ja, dann gehe ich, und sage, „Hey, ich stell mich wieder nach hinten, wo ich dann alleine herum stehe, schließlich bin ich alleine hier, und bin unfähig es auszuhalten hier bei euch zu sein.“ Na ja. Lernprozess. Hab ich angst dass ihr meine haare nicht mögt? Eher angst dass man mich an meiner Haarfarbe schnell erkennt. Ich binde sie jetzt doch immer zusammen. Da erkennt man mich nicht. Du bist doof. Ich auch. Ich weiß in welches Muster ich verfalle, wenn ich das erste Wort mit dir wechsle. Einmal ging es. Relativ gut. Der Rest war’s nicht. Ich weiß wie ich mädchenhaft bescheuert herum stehe, grinse wie ein Idiot, weil ich mir nicht anmerken lassen kann, dass ich die Situation unangenehm finde. Also, wieso dann erst gar nicht hingehen. Natürlich ist es dumm, wenn du mich schon gesehen hast. Weiß ich aber nicht. Ich habe dich jedenfalls kurz gesehen. Ich kenne diese Situation. Ich kenne das von irgendwo. Von September bis November. Dabei habe ich sonst nie ein Problem damit. Ich werde lernen auf Leute zuzugehen, und nicht nur dann authentisch sein, wenn ich die passive bin. Ist das überhaupt möglich, authentisch und generell passiv zu sein. Generell, weil es mir absurder weise noch nie in den Sinn kam, (lange nicht in den Sinn kam, eine gewisse Zeit), die initiative zu ergreifen. So als wäre das ein Ding der Unmöglichkeit. Ist es aber nicht. Darüber muss ich mir noch bewusster werden. Neue Option. Neue Möglichkeit. Nicht nur das gekannte ist möglich. Interessant, fast schon, dass ich in manchen Situationen alles verliere, meinen Kopf, meine Redegewandtheit, meine Wörter, meinen natürlichen willen (ist der weg-renn-wille auch natürlich?), mich selbst. Ich werfe alles weg, und bin nur noch ein..Eine hülle. Leer? Nein. Voll mit Panik. Voll von panischen Ängsten. Angst wovor? Vor, nun, das kann ich in diesen Momenten nicht genau definieren. Jetzt, nachdem ich zuhause bin, jetzt, würde ich sagen, dass es angst vor dem blamieren ist. Ich wollte einfach nicht. Ich wusste nicht wie ich damit umgehen soll, ich wusste gar nichts. Ich hatte mein Gehirn verloren. Ich finde es nervig. Dem muss ich doch entgegen gehen können. Oder angst vor dem blamieren. Nein, angst vor irgendetwas undefinierbarem? Vielleicht einfach angst vor mir selbst. Vor meiner Unfähigkeit. Ich bereue es nicht, da ich keine Wahl hatte. Nicht in diesem Moment. Es war kein, ich möchte da jetzt hin, ich will was sagen und präsent sein. Ich wollte nur weg. Sofort. Meine Gelassenheit ist entschwunden. Ja.., das ist sie.
5.5.07 16:19
 



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